Das Mittel zum Zweck – die geeigneten Reinigungsmittel

Das Mittel zum Zweck – die geeigneten Reinigungsmittel

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Das Mittel zum Zweck – die geeigneten Reinigungsmittel

Wasser ist zum Reinigen grundlegend. Als polares Lösungsmittel trägt es einen wesentlichen Teil zur Reinigungsleistung bei – zugleich wird durch das Wasser der Schmutz weggetragen.

Dennoch wird es zumeist in Kombination mit Reinigungsmitteln eingesetzt, da intensive Verschmutzungen und Keime nur mit speziellen Reinigungsstoffen nachhaltig entfernt und inaktiviert werden können.

Als Unternehmen, das sich seit 1982 der Reinheit und Sauberheit verpflichtet hat, ist es wichtig, höchsten Qualitätsansprüchen gerecht zu werden. Dazu gehört auch, dass nicht irgendwelche Reinigungsmittel eingesetzt werden. Es gibt Richtlinien, die beachtet werden müssen, damit umweltgefährdende Stoffe erst gar nicht in Gewässer gelangen und die Umwelt belasten.

 Der Einsatz des passenden Reinigungsmittels

„Reinigungsmittel sind für umfassende Reinheit unabdingbar. Ebenso wichtig wie die Effizienz und Wirksamkeit dieser Mittel ist deren Umweltverträglichkeit. Die Hersteller von Reinigungsmitteln müssen deshalb zahlreichen Gesetzen und Veröffentlichungspflichten nachkommen.

Die Inhaltsstoffe von Reinigungsmitteln sind in den Sicherheitsdatenblättern gemäß EG-Richtlinie 91/155/EWG aufgeführt. Die Zusammensetzung von Reinigungsmitteln wird unter anderem durch das Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG) geregelt, um den Eintrag umweltgefährdender Stoffe in Gewässer zu unterbinden.

Insbesondere die biologische Abbaubarkeit der enthaltenen Tenside wird geregelt – so war z.B. bis Mitte des 20. Jahrhunderts Seife (ein Tensid) das wichtigste Waschmittel.

Dieses vor allem auf nachwachsenden Rohstoffen basierende Produkt wurde zunehmend von petrochemisch hergestellten Tensiden verdrängt. Diese waren meist nur schlecht biologisch abbaubar und führten zu ökologischen Problemen. Durch Forderungen zur biologischen Abbaubarkeit u.a. im WRMG gewannen Tenside aus nachwachsenden Rohstoffen (z.B. Zuckertenside und Pflanzenöl) wieder an Bedeutung – und machen heute rund 50% der hergestellten Tenside aus.

Das WRMG forderte zudem eine Verringerung des Einsatzes von Phosphat, das als Wasserenthärter in Reinigungsmitteln verwendet wurde. Das Phosphat führte durch Eintrag in Gewässer ebenfalls zu ökologischen Problemen. Die Rezepturen von Wasch- und Reinigungsmitteln sind dem Bundesinstitut für Risikobewertung zu melden, um den Verbraucher vor gesundheitlichen Risiken zu schützen. Anbieter von Hygiene-Dienstleistungen sollten stets über neueste Entwicklungen informiert sein und den Einsatz von Reinigungsmitteln sorgsam abwägen – im Sinne der Umwelt.“

(Quelle: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie)

 

Die Bedeutung des PH-Werts

Als Einheit für den Grad der Aggressivität von Säuren oder alkalischen Reinigungsmitteln dient der so genannte ph-Wert (ph = Abkürzung für Potenzial der Hydronium-Ionen-Konzentration). Nur, wenn der ph-Wert bekannt ist, können Reinigungsmittel ganz gezielt und dosiert eingesetzt werden.

Der ph-Wert wird in einer Skala von 0 bis 14 ausgedrückt.

Er gliedert sich in folgende Bereiche:

ph < 7 (sauer)

ph = 7 (neutral)

ph > 7 (alkalisch)

Für individuelle Anwendungsbereiche gibt es jeweils geeignete Reinigungsmittel, die verschiedene chemische Verbindungen und Komponenten (waschaktive Substanzen) enthalten.

Die wichtigsten Substanzen

Welche Substanzen gibt es nun, mit denen wir täglich arbeiten, um die besten Reinigungsergebnisse zu erzielen?

Tenside (von lat. tensus – „gespannt“)

Setzen die Oberflächenspannung herab, sie verbessern die Netzfähigkeit und die Kapillarität. Sie emulgieren Öl- und Fettschmutz, dispergieren Pigmentschmutz und halten diesen in Schwebe. Kationische und amphotere Tenside können zur keimtötenden Reinigung verwendet werden.

Säuren bzw. Säureabspalter

Entfernen Mineralschmutz wie Rost, Kalk oder Urinstein – teilweise können mit ihnen auch Naturfarbstoffe wie Obst- oder Getränkeflecken entfernt werden. In der Reinigung werden zumeist Zitronensäure oder Amidosulfonsäure eingesetzt, bei einer Sanitärgrundreinigung kommen auch phosphorsäurehaltige Reinigungsmittel zum Einsatz, um Salzkrusten zu entfernen.

Alkalien bzw. alkalische Salze

Ist eine Sammelbezeichnung für die Hydroxide und die basischen Salze der Alkalimetalle wie Natrium oder Kalium. Sie entfernen eiweißhaltige Verschmutzungen, sie verseifen Öle, Fette und Wachse – und wirken reinigungsaktiv.

Organische Lösemittel

Wie z.B. Alkohol, Terpentin oder Aceton lösen alle wasserunlöslichen Verschmutzungen wie Öle, Fette, Teer, Lacke, Klebstoffe oder Pflegemittelreste. Die meisten organischen Lösemittel sind mehr oder weniger leicht brennbar.

Oxidationsmittel 

Dienen bei der Fleckentfernung zur Zerstörung der Naturfarbstoffe durch Bleichen – viele Oxidationsmittel können auch zur Desinfektion verwendet werden. Die wichtigsten Oxidationsmittel sind Natriumhypochlorit (Chlorbleichlauge) und Wasserstoffperoxid.

Enzyme

Sind natürliche Eiweißverbindungen und werden auch als Biokatalysatoren bezeichnet. Sie bauen hochmolekulare Substanzen wie Eiweiß, Kohlenhydrate oder Naturfarbstoffe ab und überführen sie in einen wasserlöslichen Zustand.

Abrasivstoffe

Sind pulverförmige Schleif- und Polierkörper, die den Reinigungsvorgang mechanisch unterstützen und die Schmutzentfernung positiv beeinflussen. Typische Reinigungsmittel, die solche Abrasivstoffe enthalten, sind Scheuermilch oder Scheuerpulver.

 

Je nach Beschaffenheit des zu reinigenden Materials und Verschmutzungsgrades wird das optimale Reinigungsmittel eingesetzt – von Allzweckreiniger und Alkoholreiniger über Seifenreiniger und Wischpflegemittel bis hin zu Spezialreinigern, Sanitärreinigern oder Metallpolish-Reinigern.

Die resourcenschonende und bewusste Reinigung gehört zu unseren Grundsätzen – wenn Sie mehr über Dr. Rettler Service erfahren möchten, dann kontaktieren Sie uns – wir freuen uns auf Ihre Kommentare.

 

Bildquelle: Fotolia

 

 

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